„WERBUNG“
Da die „Basis“ nun geschaffen war, begann ich mit dem
Einbau der Standheizung, welche dieses Mal von meinem Kooperationspartner tigerexped stammt.
Ich entschied ich mich für das 99% Camper-Kit mit dem 48mm Einbauflansch und der Comfort Control Steuerung.
Der Einbau gestaltete sich im Gegensatz zum VW T5 viel einfacher.
Ich fing an die Kraftstoffpumpe zwischen dem Fahrer und Beifahrersitz auszubauen um dort den Tankentnehmer zu befestigen.
Hier ist der Platz ziemlich eng und es gab nicht viele Möglichkeiten den Entnehmer zu befestigen.
Zuerst bohrte ich ein Loch mittig in den Deckel der Kraftstoffpumpe, um dann anschließend den Entnehmer zurecht zu biegen und auf die korrekte Länge zu kürzen.
Als dies erledigt war, baute ich wieder alles ein und verschraubte die Pumpe wieder. Hierbei ist zu beachten, dass die Gummidichtung richtig sitzt und der Deckel gerade aufgeschraubt wird. Anschließend legte ich die mitgelieferte Dieselleitung hinter dem Tank unters Auto und fixierte diese mit Kabelbindern. Da die Kraftstoffpumpe nicht weiter als 1000mm vom Tankentnehmer entfernt sein soll, bohrte ich direkt hinter dem Tank ein Lock in die Karosserie setzte eine Einziehmutter ein und befestigte dort die Kraftstoffpumpe mit dem Filter. Dann ging es erstmal wieder in den Kastenwagen um die Position der Standheizung festzulegen. Da diese ziemlich mittig unter der zukünftigen zweiten Ebene sitzen sollte zeichnete ich die Kontur der Bodendurchführung ab und startete mit dem Ausschnitt. Ich bohrte hierbei wie bei den Fenstern ebenfalls Löcher in die Ecken und begann damit die Kontur auszuschneiden, dachte ich zumindest….Da der Boden jetzt ja 24mm höher war reichte die Länge meines Stichsägeblattes nichtmehr aus.
Also hieß es für mich Mama anrufen, die mich netterweise mal wieder zu HORNBACH fuhr.Mit längeren Blättern und leichtem zeitlichen Verzug schnitt ich dann das Loch in den Boden und setzte die Grundplatte mit Dekasyl ein. Die Ecken und Kanten des Ausschnitts versiegelte ich mit Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung. Im Anschluss musste ich nur noch die Leitungen anklemmen und die Standheizung konnte somit ihren ersten Testlauf machen.
Was mir nach wenigen Minuten bereits positiv auffiel war die Lautstärke, dadurch das die Kraftstoffpumpe mit einem Vollgummihalter verschraubt wird sind die Geräusche im Inneren viel leiser. Das Geräusch der Luftansaugung ist auch deutlich geringer als beim T5.
Alles in allem bin ich also sehr zufrieden mit dem Kit von tigerexped.


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Als nächster Punkt stand dann die Elektrik auf der Agenda, hier gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten.
Mit Blick auf eine geplante Wohnmobilzulassung gebe ich die Empfehlung, alles per Fotos zu dokumentieren.

Als erstes musste ich mir überlegen, wo ich meine Akkus platzieren möchte, für mich stellte sich relativ schnell heraus, dass die Position unter dem Beifahrersitz nahezu perfekt dafür ist.
Somit baute ich den Sitz aus und stieß schon auf das erste Problem, denn die Transportersitze sind unten am Sitzgestell noch mit 2 dünnen Stangen „verstärkt“, also musste ich diese zuerst herausschneiden, bevor ich weitermachen konnte.
Nachdem das erledigt war, setzte ich die Batterien probehalber ein und überlegte mir wie ich diese am besten befestigen konnte.
Kommen wir aber zuerst mal genau zu diesem „Herzstück“ der Elektrik, den Batterien oder auch Akkus genannt.
Ich wollte 2x 100Ah LiFePO4 Batterien um genug Puffer zu haben, weil ich auch mit Strom kochen wollte.
Nach eingehender Recherche entschied ich mich für die Firma SUPERVOLT, welche mich bei dem Projekt auch großzügig unterstützte.
Jetzt fragt sich der ein oder andere bestimmt warum 2x 100Ah und warum keine Liontron mehr zum Einsatz kommt.
Der entscheidende Grund warum ich 2x 100Ah haben wollte ist, dass wenn eine defekt sein sollte, ich immer noch die Möglichkeit habe mich mit der zweiten zu versorgen. Und warum zwei SUPERVOLT zum Einsatz kommen hat zwei Gründe, zum einen, dass diese preislich unschlagbar sind und zum anderen, weil sie ein integriertes Zellbalancing haben.
Bei meiner alten Batterie hatte ich nämlich das Problem, dass die Zellen gelegentlich eine ungleiche Spannung hatten, was bei der Supervolt nicht passieren kann. 

Nun aber zum Einbau zurück….

Ich verlegte zwei 16mm2 Kabel von der Starterbatterie zum Victron Ladebooster, der 30A liefert.
Von dort aus ging ich ebenfalls mit 16mm2 weiter zu Aufbaubatterie. Hierbei ist es wichtig, dass man den + Pol zweimal absichert, direkt vor der Starterbatterie und direkt vor der Aufbaubatterie.

Die beiden Batterien wurden dann mit einem 50mm2 Brückenkabel miteinander verbunden und ordentlich befestigt. Nachdem der Einbau soweit vollzogen war stellte ich in der App des Ladeboosters die richtige Ladekennlinie ein und fuhr ein paar Meter um zu schauen ob alles richtig funktionierte, was dann auch der Fall war.




Danach baute ich die Doppelsitzbank aus und tauschte diese gegen einen original Fiat Einzelsitz. Dieses Mal kam sowohl unter den Fahrer als auch unter den Beifahrersitz eine Drehkonsole, da ich in diesem Bus den Platz für eine richtige Sitzecke habe.

Am nächsten Tag begann ich mit dem Ausschneiden der Fenster, dass ist immer spannend und erfordert höchste Aufmerksamkeit.
Als erstes kam das Seitenfenster, welches ein Dometic Seitz S4 ist und die Maße 900×500 hat.
Der Einbau war wie beim vorherigen Bus sehr unkompliziert und bereits bekannt. Als erstes muss man die Querverstrebung in der Mitte entfernen,
indem man die Schweißpunkte aufbohrt und dann mit etwas Gefühl die Strebe raus hebelt. Danach baute ich mir aus 24mm Dachlatten einen Konterrahmen, zeichnete diesen dann auf der Karosse den Ausschnitt an und begann ihn auszusägen. Ich bohrte die Ecken auf damit ich mit der Stichsäge besser „rum“ komme und fing an zu schneiden. Anschließend entgratete ich das Blech und ging über die blanken Kanten mit einem Lackstift drüber. Während der Lack trocknete trug ich schon mal das Dichtmittel (Dekaseal 8936) auf den Rahmen auf. Nach kurzer Wartezeit setze ich das Fenster ein und verschraubte es gegen den Konterrahmen. Da ich mit dem Seitenfenstereinbau nicht so lange beschäftigt war wie geplant,
baute ich gleich noch die beiden Dachfenster ein. Hier muss man aufpassen, dass man nicht in die Dachstreben sägt, also genau anzeichnen.
Mit dem vorderen ging ich möglichst weit nach vorne um etwas mehr Raum für zukünftige Aufbauten zu haben, und das hintere kam genau mittig,
denn die Sicken des Daches waren dort zu Ende. Für den Einbau wollte ich mir eigentlich wieder Keile Drucken um die Sicken auszugleichen,
doch mein Papa riet mir davon ab. Also kaufte ich mir einen Montagerahmen Speziell für den Fiat Ducato und das funktionierte wirklich ausgezeichnet.
Ich musste nur den Rahmen auflegen, den Ausschnitt aufzeichnen, das Loch reinschneiden, erneut entgraten und mit dem Lackstift überstreichen.
Der Montagerahmen wird mit Dekasyl MS-5 eingeklebt und dann ganz normal mit dem Dachfenster verschraubt.
Um das Dachfenster abzudichten verwendete ich ebenfalls wieder Dekaseal 8936.
Die Blecharbeiten wollte ich alle zusammen machen, um den großen Dreck hinter mir zu haben, deshalb wurde auch gleich die CEE Außensteckdose eingebaut.
Diese befindet sich jetzt auf der Fahrerseite ganz hinten, der Einbau war genau wie beim T5 ich fertigte einen Holz Konterrahmen an, sägte das Loch in die Seitenwand und dichtete die Steckdose noch zusätzlich mit Dekaseal 8936 ab.




Getreu meinem Motto „Plan ersetzt den Zufall durch Irrtum“ erstellte ich mir zuerst ein Modell wie alles ungefähr kommen sollte,
damit ich weiß wo die Fenster idealerweise eingebaut werden.
Zunächst startete ich damit die alte Bodenplatte und die Seitenverkleidung herauszunehmen, denn diese war nur funktionell und nicht mehr schön.
Somit musste ich eine neue bestellen und mich auf eine Lieferzeit von 10-15 Werktagen einstellen, also begannen wir mit dem Dämmen des Fahrzeugs,
dem ziehen der Leerrohre und dem Filzen der Hecktüren.
Zuerst sprühte meine Freundin die Hecktür und den Filz großzügig mit Sprühkleber ein und lies alles kurz ablüften, dann wurde der Filz aufgeklebt und die Konturen nachgeschnitten. So gestalteten wir den gesamten Heck- und Schlafbereich um möglichst wenig Platz zu verlieren.

Ein ganz herzlicher ❤️ Dank geht an Bus4Fan, die mich wieder mit ihrem Carpet Filz und dem Sprühkleber unterstützt haben.





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Ein Leben ohne Transporter ist möglich, aber sinnlos…
dann betrat LEO die Bühne 😍

Kurz nach dem Verkauf von Helga begann auch schon die Langeweile und so stellte sich mir die Frage was kommt jetzt?
Die Größe vom VW Bus war genial und absolut alltagstauglich, ich hatte aber immer noch etwas Platz in den Parklücken sowohl in die Breite als auch in die Länge. Also schaute ich mich nach einem L2H2 Jumper, Boxer oder Ducato um, denn dies sind die einzigen Kasten, in denen man auch quer schlafen kann.
Nach einer Woche kam dann dieser Ducato aus Leonberg rein, er ist 3 Jahre alt und hat 50.000km auf der Uhr also eine super Basis für ein zukünftiges Wohnmobil.
Dieser Ausbau wird deutlich aufwendiger wie der des T5´s, ich werde beispielsweise nicht mit Gas sondern mit Strom kochen. Ab jetzt werden wöchentlich neue Beiträge des Projekts folgen und angefangen wird mit der Dämmung und den Fenstern.

VW T5.2 vom Transporter zum Camper

Hallo,
mein Name ist Jan-Luca und ich möchte Euch hier zeigen, wie ich meinen Transporter zum Camper umgebaut habe.
Ich hatte den Bus im September 2017 gekauft, um einfach und unkompliziert mit meinem Motorrad auf die Rennstrecke zu fahren.
Anfangs hatte ich ein Klappbett in meinem Fahrzeug um noch möglichst viele Sachen transportieren zu können, dieses Provisorium
war natürlich nicht sehr gemütlich und auch kein Blickfang also dachte ich mir könnte ich meinen Bus mal richtig ausbauen…


Ein Plan ersetzt den Zufall durch Irrtum… nein alles o.k. seht selbst

Ich begann damit, mir Gedanken zu machen was ich brauche und was sich wo befinden soll. Für mich war klar, dass ich eine Landstrom CEE Steckdose haben möchte und eine Aufbaubatterie mit Wechselrichter, außerdem wollte ich einen Küchenauszug um im freien kochen zu können.
Anschließend erstellte ich eine grobe Zeichnung um zu schauen wie es mit den Abmessungen passt und wie groß ich den Küchenauszug machen kann.

Der erste Schritt des Ausbaus war das Entfernen der Laderaumverkleidung und der Bodenplatte, um das ganze Fahrzeug richtig zu isolieren.
Als Dämmmaterial verwendete ich 19mm starkes Armaflex AF. Ich hatte mir 12 m² bestellt und es reichte perfekt für die Seitenwände,
die Decke und den Boden. Vielen Dank an meine Freundin Julia, die mir eine „große“ Hilfe war 😉



Die nächste Frage war, wie kann ich mein Motorrad sicher transportieren?
Ganz einfach, ich schraube ich mir eine Airlineschiene in die Bodenplatte um es richtig verzurren zu können.

Bodenplatte 02
Bodenplatte 03
Bodenplatte 04
Bodenplatte 01

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Anschließend begann ich damit, ein Loch in die hintere Blechseitenwand auf der Fahrerseite zu schneiden, um meine CEE Außensteckdose anbringen zu können. Ich bohrte vier Löcher vor um danach mit der Stichsäge die Kontur der Steckdose nachzuschneiden. Auf der Hinterseite der Steckdose hatte ich noch eine Holzplatte als Unterlage zurecht geschnitten um sie richtig verschrauben zu können. Der CEE Stecker wurde zusätzlich noch mit Dekasyl abgedichtet, damit keine Feuchtigkeit in den Innenraum gelangt.  Sobald die Dose montiert war schraube ich den Einsatz heraus und klemmte sie mit feindrahtigem 2,5qm² an den Sicherungskasten an.



Am darauffolgenden Tag meines Ausbauprojekts begann ich mit der Konstruktion des Bett/ Küchengestells und fertigte eine Platte an auf der sich meine ganze Bordelektronik befinden soll. Diese Platte soll sich am unteren Ende meines ausziehbaren Bettes befinden, damit sie auch noch gut erreichbar ist.
Am oberen Teil des Bettes (Heckklappe) sollte sich dann mein Küchenauszug befinden, mit dem man dann im freien kochen kann. Also begann ich damit, mir einen Schwerlastauszug zu kaufen und landete auf der Seite Teleskopschienen24. Ich schrieb mit dem Geschäftsführer einige E-Mails um mich beraten zu lassen, und er empfahl mir einen verriegelbaren Vollauszug mit dem passenden Plattenmontagematerial. 


Hier geht’s zu Teleskopschienen24.de

Bevor ich mich um den Möbelbau kümmerte, ersetzte ich die Kunststoff Seitenverkleidungen gegen Holzverkleidungen, das ist wärmer und wohnlicher.
Anhand der alten Verkleidungen, die als Schablonen dienten, fertigte ich die neuen an.

Seitenverkleidung 05
Seitenverkleidung 02
Seitenverkleidung 01
Seitenverkleidung 03

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Als nächstes zeichnete ich mir auf, was ich in meiner Küche benötige und legte die Maße für meinen Auszug fest.
Er sollte 850mm ausziehbar sein und ∼ 40cm Breit und ∼ 40cm hoch. Ich schnitt mir die Grundplatte aus 21mm Siebdruck zurecht um einen stabilen, widerstandsfähigen Untergrund für meine Küchenutensilien zu haben. Zuerst verschraubte ich die Seitenwände mit der Bodenplatte des Auszugs, legte die Tischplatte oben drauf, richtete sie aus und verschraubte diese mit 4 Winkeln. Nachdem der Auszug grob fertiggestellt war ging es darum wie groß das Bett in der Breite sein sollte, ich entschied mich dafür einen Auszug von ca 40cm anzufertigen um genügend Platz für mich und meine Freundin zu haben.
Die 60mm vierkant Balken wurden zuerst alle auf Maß geschnitten um anschließend lediglich die Bretter anschrauben zu müssen. Ich brachte noch eine Hakenarretierung an beiden Enden des Bettgestells an, damit sich das Bett während der Fahrt nicht von allein auszieht. Als dieser Schritt getan war, wagte ich mich daran die Elektrik selbst anzuschließen. Da ich von der ganzen Materie relativ wenig Ahnung hatte, fragte ich einen Kollegen von mir, der Elektriker ist und mir erklärte was ich benötige und wie ich es anklemmen muss. Ich fuhr in den Baumarkt und kaufte mir einen FI Schalter mit einem Fehlerstromauslöser von 30mA und zwei 16 Ampere Sicherungen um beide Phasen absichern zu können. Ich montierte zwei Steckdosen und kaufte noch feindrahtiges 1,5qm² Kabel um dieses zu den Steckdosen zu legen. Eine der Dosen befand sich direkt an dem Sicherungskasten, denn dort soll sich auch mein Wechselrichter mit integriertem Batterieladegerät befinden. Die andere Dose montierte ich neben dem Küchenauszug um auch mal eine Elektrokochplatte oder ähnliches betreiben zu können.

Die Kabel verlegte ich sicher und ordentlich in einem extra dafür vorgesehenen Kabelkanal. Da nun sämtliche groben Arbeiten erledigt waren machte ich mich daran, den Küchenauszug zu gestalten und zu bauen. Ich wollte keine Türen haben, denn diese stören nur wenn man sie auf und zu macht,
also entschied ich mich meine Kisten, Kocher usw mit vierkant Hölzern zu sichern und den Wasserkanister nur mit einem Spanngurt zu befestigen.



Jetzt geht es an den Einbau der Matratzen und an die Installation der kompletten Aufbauelektrik…

Da ich für mein Bett sonderangefertigte Matratzen brauchte suchte ich mir ein lokales Unternehmen welches Schaumschtoffzuschnitte vertreibt.
Direkt fiel mir die Firma Saarschaum ins Auge bei der ich nach kurzem E-mail Kontakt auch die geeignete Härte und den geeigneten Schaumstoffzuschnitt fand. Ich bestellte mir zwei Zuschnitte (190×40 und 190×70), der breite Zuschnitt wird als Sitzfläche verwendet und der schmale als Rückenlehne.
Kurz darauf fuhr ich los und kaufte den Stoff und MDF-Platten um die Matratzen zu beziehen. Ich tackerte den Stoff einfach auf die MDF-Platte, die auf der Rückseite montiert ist um möglichst wenig falten zu bekommen. Nach der Fertigstellung des Bettes begab ich mich an die 12V Elektrik.


12V und 230V nehmen Einzug in das Wohnabteil vom Bus

Zuerst stellte ich mir die Frage was ich damit alles betreiben möchte, da ich nur eine Kühlbox dauerhaft betreibe und gelegentlich unsere Handys- den Laptop- und einen Bluetooth Lautsprecher laden möchte entschied ich mich dazu auf einen Solar Stromversorgung zu verzichten.

Ich informierte mich gründlich im Internet welche Kompressor Kühlbox denn am wenigsten Strom verbraucht aber dennoch ordentlich kühlt, auch bei sehr hoher Außentemperatur. Ich stieß ich auf die Dometic CF 26 die unter Vollast 0 ∼ 0,7 Ampere pro Stunde verbraucht. Da mein Vater schon seine 95 ah AGM Batterie gegen eine LiFePo Batterie getauscht hatte bekam ich seine alte Batterie und baute sie ein. Ich ging vorne unter der Batterie an den originalen Sicherungskasten wo auch Werksseitig die Zweitbatterie abgesichert ist, legte eine 80Ah Flachsicherung ein und legte ein 10mm2 Kabel durch den Motorraum unter den Fahrersitz zu meiner Zweitbatterie. Es ist wichtig, dass man diese Kabel nicht direkt an die Zweitbatterie anschließt, da diese dann nicht von der Starter Batterie getrennt ist und somit auch an Leistung verliert. Also baute ich ein intelligentes Trennrelais von Victron ein welches auch Starthilfe geben kann. Anschließend verkabelte ich meinen Wechselrichter und den Sicherungsverteiler mit meiner Zweitbatterie und schloss mir zwei USB-Steckdosen mit 12v Steckdose, Volt Anzeige und Schalter an und sicherte diese mit 10 Ampere ab. An diesen 12v Anschluss kam direkt die Kühlbox um diese auszuprobieren. Sie kühlte bei einer Außentemperatur von 32 Grad problemlos auf 5 Grad herunter und die Batterie verlor in 36 Stunden nur 0,2V an Spannung.
An das andere Kabel kam mein Ective 500W Wechselrichter, welcher auch gleichzeitig als Batterieladegerät dient.
Nachdem alles angeschlossen war, sicherte ich beide Verbraucher noch mit einer 50A Flachsicherung ab!
Da ich aber gerne noch etwas länger autark stehen möchte werde ich zukünftig noch eine Lithium-Ionen-Batterie einbauen um ca. 5 Tage ohne Landstrom auszukommen.



Ein großes Loch kommt in die Schiebetür…

Als einen der Letzen Schritte nahm ich mir dann das wohl schwierigste und auch größte Unterfangen vor, das Fenster.
Ich entschied mich dafür ein Dometic Seitz S4 Rahmenfenster einzubauen und wählte dies so groß wie möglich aus um auch genügend Licht im Bus zu haben. Die Maße betragen 800 x 450mm das ist auch das größte, welches man in der Schiebetür verbauen kann.
Zuerst begann ich damit einen Konterrahmen anzufertigen, auf den das Fenster geschraubt wird, anschließend fing ich an die Form außen auf das Blech zu zeichnen. Ich klebte alles großflächig mit Kreppband ab um den Lack nicht zu beschädigen, hielt das Fenster an und zeichnete die Form ab.
Nach dem Aufzeichnen begab ich mich an die Innenseite der Tür um die Mittelstrebe mithilfe eines Dremels zu entfernen.
Als dieser schritt erledigt war fing ich an in die Ecken der Zeichnung Löcher zu Bohren und die Kontur mit der Stichsäge auszuschneiden.
Nach dem Ausschnitt entgratete ich die Kanten und begann sie mit Rostschutzmittel zu behandeln.
Anschließend setzte ich das Fenster ein welches ich vorher auf den Dichtflächen mit einer dicken Raupe Dekasyl MS-5 versehen hatte und
verschraubte es mit dem Innenrahmen.
Als letztes musste ich dann noch die Innenverkleidung zurechtschneiden und wieder einsetzen.



Etwas für Schattenparker oder der Anbau meiner Markise.

Der nächste Schritt des Ausbaus ist primär auf den Sommer bezogen denn nun kam endlich die Markise, eine Fiamma F45S in 260cm mit grauem Tuch.

Als ersten Schritt der Montage muss man den Träger des Halters an das Dach anschrauben, was lediglich mit einer M6er Schraube geschieht.
Anschließend trägt man reichlich Klebstoff (in meinem Fall Sikaflex) auf den Halter auf positioniert diesen auf dem Dach und verschraubt ihn mit der Trägerplatte. Sobald alles verschraubt ist, kann man auch direkt die Markise anhängen und die Punkte für die Bohrungen markieren, anschließend muss man die Markise wieder abhängen, sie komplett aufkurbeln und die zwei Löcher in das Gehäuse Bohren. Als letztes wird die Markise wieder zusammen gefahren angebracht, dann aufgekurbelt und mit den zwei Fixierungsschrauben befestigt, es ist wichtig das Auto dann 24 Stunden bei über 10 Grad stehen zu lassen, damit der Kleber aushärten kann.

Markise 1
Markise 2
Markise 3
Markise 4

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Bus4fun Carpet Filz Heckklappen Verschönerung

Als einer der letzten Verschönerungen nahm ich mir die Heckklappe vor. Ich hatte dort ebenfalls 19mm Armaflex angebracht jedoch war dies nicht verblendet, also überlegte ich mir welche Möglichkeiten es gibt um die Dämmung zu verschönern.
Ich entschied mich für den Filz von Bus4fun, da sich dieses sehr gut verarbeiten lässt und optisch sehr gut aussieht.

Als erstes sprühte ich die Heckklappe oben etwas mit Sprühkleber ein um den Filz dort zu fixieren, um anschließend die gesamte Klappe und den gesamten Filz mit Kleber zu besprühen. Ich begann damit den Filz von oben nach unten zu streichen, damit keine Wellen entstehen. An den Konturen und Wölbungen der Heckklappe konnte ich das Material einfach ziehen und somit perfekt an die Form der Heckklappe anpassen.
Ich finde das Endergebnis kann sich sehr gut sehen lassen und ich würde das Material jeder Zeit erneut verbauen.
Mein Dank geht an Bus 4 Fun für das Bereitstellen des Materials und die großartige Kundenberatung.




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Das Frieren hat ein Ende…

Da ich im Herbst einen Trip nach Schweden geplant habe und dort auch autark stehen möchte ist es ein muss eine Luft Standheizung zu verbauen.
Meine Wahl fiel auf eine Webasto AirTop 2000 STC, die ich bei standheizungs-shop.de bestellt habe.
Bevor ich zu meinem Einbau komme empfehle ich Euch folgende Teile gleich mitzubestellen:
Verlängerungskabel für Bedienpanel – Bedienpanel (in meinem Fall Multicontrol HD) – Original VW T5/T6 Luftführungen – Endschalldämpfer mit zwei Schellen
Dann kommen wir mal zum Einbau…
Ich fing damit an ein Loch in die B-Säule zu schneiden um die originalen VW Luftführungen montieren zu können. Hierbei ist zu beachten, dass dies genau an der richtigen Stelle sein muss. Ich habe direkt den Verteiler auf den Verbinder geclipst, welcher dort verschraubt wird um eine ungefähre Position des Ausschnittes zu erhalten. Da mir dies nicht genau genug war schnitt ich zuerst die Aussparungen für die Lüftungsgitter aus der Verkleidung heraus,
danach hielt ich es an und markierte zuerst die zwei Bohrpositionen.
Anschließend schnitt ich mit einem Multitool die Aussparung in die B-säule. Als dies erledigt war führte ich von unten den Lufttrichter ein und verschraubte alles. Damit im ganzen Auto die Luft auch zirkulieren kann wird eine Luftansaugung mitgeliefert, die auf der Beifahrerseite in der Trittstufe montiert wird.
Als nächstes folgte der Einbau des Kraftstoffentnehmers. Da ich keinen Zuheizer habe, musste ich den Tank ausbauen um von oben ein Loch in den Deckel bohren zu können. Damit die Kraftstoffleitung nicht bis auf den Boden ragt und den Tank ganz leer saugt muss man die Dieselleitung zurechtbiegen und kürzen. (Bei dem Set von standheizungs-shop.de ist eine detaillierte Anleitung mit Bohr und Biege Schablone dabei.) Nachdem dies erledigt war konnte man die Zuleitung anschließen und wieder alles einbauen, mit der Dieselleitung ging ich rüber auf die andere Seite zur Schiebetür, wo die Standheizung hin soll. Nachdem alles fest verschraubt und angeschlossen war legte ich mir die nötigen Kabel in den Innenraum und klemmte alles an.
Ich habe die Heizung danach eine Stunde laufen lassen, damit sich alles Freibrennen kann und dass ich mir sicher sein konnte, dass alles dicht ist.
Wenn man wie in meinem Fall nur ein kleines Fahrzeug hat ist die Heizleistung von 2kW völlig ausreichend ich würde ab einem Fiat Ducato L4H2 die 4kW Variante bevorzugen. Die Standheizung ist mit dem großen Schalldämpfer äußerst leise die Lautstärke beträgt ≈ 35dB unter Volllast.
Dieses Projekt wurde von der Firma standheizungs-shop.de unterstützt, wo ihr alles bekommt was das Thema Standheizung angeht.







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UPDATE Oktober 2021.
Die Webasto Standheizung ist wirklich das beste was man an Dieselstandheizungen bekommen kann. Sie verbraucht 0,24 Liter unter Volllast pro Stunde und zieht dann ungefähr 1,8 Ampere an Strom. Im 24 stündigen Dauerbetrieb verbrauchte ich bei einer Außentemperatur von 8 Grad ungefähr 3 Liter Diesel und 17 Ampere und hatte dabei mollige 21 Grad Innentemperatur. Dieses Resultat ist für mich völlig zufriedenstellend, denn so kann ich problemlos 4 Tage autark stehen inklusive Kühlbox Laptop und Handy laden.
Das Einzige was mich dabei etwas störte war die Bedienung, somit entschloss ich mich die App-Steuerung Webasto TCon2 zu kaufen und diese zu verbauen. Warum genau diese? 

Eigentlich ganz einfach erklärt ich wollte etwas ohne SIM-Karte, da ich keine Lust hatte diese regelmäßig aufzuladen, und ich finde,
dass rund 35 Euro im Jahr vollkommen akzeptabel sind für einen Service der niemals „leer geht.“
Nun zum Einbau, dieser erfolgte innerhalb von 2 Minuten. Man muss nur das Multicontrol HD abstecken und das TCon2 Steuergerät anklemmen, Anschließend noch den Temperaturfühler/manuellen Knopf verlegen und fertig.
MEIN FAZIT: 329 Euro sind zwar eine Menge Geld, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert!
Man muss nie wieder in ein kaltes Auto einsteigen und kann die Heizung unabhängig von der Entfernung zum Fahrzeug bedienen.
Einen Ortungsservice über die integrierte GPS Funktion gibt es auch, der Standort wird sehr genau über Google Maps dargestellt.

Der Küchenauszug wird modifiziert

In den letzten Wochen war es etwas still um meinen T5 geworden, weil ich mit dem Gesamtkonzept sehr zufrieden war.
Jedoch gab es eine kleine Sache, die mich noch ein wenig störte…
Der Küchenauszug war an sich eine sehr gute Idee aber das System was darin befindlich war, könnte verbessert werden.
Also entschloss ich mich dazu zwei Schubladen zu bauen um die Kisten zu ersetzen und noch etwas Stauraum zu generieren.
Die Auszüge kaufte ich wieder bei Teleskopschienen 24 und das restliche Material bezog ich vom ortsansässigen Baumarkt.
(PS: In dem besagten Baumarkt kosten die Schienen übrigens das dreifache wie bei Teleskopschienen 24).
Ich entschied mich für Multiplex Birke in der Stärke 12mm denn dieses ist stabil genug und immer noch sehr leicht.
Um den Aufbau so leicht wie möglich zu gestalten befestigte ich die Seitenwände mit Schraubzwingen an der Bodenplatte und verschraubte das Ganze.
Wie man auf den Bildern erkennen kann lohnt sich der Bau von solchen Schubladen enorm. Den Inhalt, den ich vorher in zwei Etagen hatte kann ich mittlerweile fast komplett in einer Schublade verstauen. Zusätzlich druckte ich mir noch einen Besteckeinsatz für meine Kiste, damit dort etwas mehr Ordnung entsteht und ein paar Halter für meine Brause und den Ein und Ausschalter.


Tischlein deck dich, Einbau eines verstellbaren Tisches

Schon länger wollte ich einen Tisch in meinem Bus haben, aber ich wusste nicht wie. Nach längerem suchen stieß ich dann auf das Lagun Tischgestell.
Als Befestigungsmöglichkeit gab es nur eine Option, neben der Kühlbox am Bettgestell. Um dies zu ermöglichen musste ich die Kühlbox anheben,
was sich als sehr sinnvoll erwies denn darunter kann ich nun meine Auffahrkeile verstauen.
Normalerweise wird das Gestell mit 4 M8er Schrauben, einer Konterplatte und den Muttern verschraubt, diese Möglichkeit hatte ich aber leider nicht.
Somit setzte ich drei M8er Gewindeeinsätze mit Sekundenkleber in die Holzbalken ein und verschraubte den Tisch daran.
Als Tischplatte suchte ich mir eine 19mm starke Multiplex Platte aus Birke aus, da diese sehr leicht ist.
Ich faste die Ecken und Kanten mit einer Oberfräse und bestrich den Tisch dreimal mit Hartwachsöl und fertig war das Ganze.


Einbau von „Papas“ Dachfenster

Da wir bei meinem Vater am Wohnmobil ein MAXXFAN Dachfenster verbauten wurde das Dometic 40×40 Dachfenster ausgebaut, welches ich somit an mich reißen konnte. Ich entschloss mich dafür das Fenster im hinteren Teil des Fahrzeuges einzubauen um etwas mehr Licht in den hinteren Teil des Bullis zu bekommen. Als erstes baute ich mir einen Holzrahmen aus 25mm Vierkantmaterial um das Fenster von innen zu kontern. Danach schraubte ich die Innenverkleidung ab um zu schauen, wo die Querstreben verlaufen. Im hinteren Drittel hatte ich 50cm Platz zwischen den streben, was perfekt ausreichte für meinen Konterrahmen (46 cm). Also bohrte ich mittig ein Loch um auf dem Dach einen Orientierungspunkt zu haben. Damit das Fenster auf den Sicken des Dachs aufliegt musste ich es ein wenig Richtung Beifahrerseite verschieben. Anschließend klebte ich den Bereich großzügig mit Klebeband ab und zeichnete mir die Kontur auf. Ich bohrte in den Ecken jeweils ein zwölfer Loch und begann anschließend mit der Stichsäge den Ausschnitt hinein zu sägen. Danach entgratete ich die Kanten und bestrich diese mit Lack, damit sie nicht rosten. Da es für den T5 keinen passenden Einbaurahmen gibt druckte ich mir Keile um diese in die Vertiefungen zu kleben (verwendeter Kleber Dekasyl MS-5). Anschließend trug ich das Dichtmittel (Dekasyl 1517 Butyldichtmasse) auf den Außenrahmen auf und setzte ihn auf das Dach. Anschließend verschraubte ich den Innenrahmen und Schnitt einen passenden Ausschnitt in die Deckenverkleidung. Im Anschluss füllte ich die Vertiefungen noch mit Dichtmittel aus und zog diese anschließend ab.
Den ersten Starkregen überstand das Fenster auch, keine Undichtigkeit festzustellen 👍