Supervolt 150 Ah LiFePO4-Batterien

3. August 2025 0 Von Moderator

Einbaubericht: Zweier Supervolt 150 Ah LiFePO4-Batterien im Carado T447 (Baujahr 2018)

Warum ich mich für Supervolt Batterien entschieden habe:

Ich habe mich für Supervolt LiFePO4-Batterien entschieden, weil sie eine Vielzahl von innovativen Funktionen bieten, die meinen Anforderungen perfekt entsprechen. Besonders beeindruckt hat mich die integrierte Victron CAN-Schnittstelle, die eine nahtlose Verbindung zu Victron Wechselrichtern und Victron GX-Systemen ermöglicht. Dadurch kann ich meine Batterieüberwachung und -steuerung bequem und zuverlässig steuern.

Zusätzlich ist das CI BUS-Standard integriert, was die Kommunikation zwischen den Komponenten vereinfacht und die Integration in bestehende Systeme erleichtert.

Neu sind außerdem praktische Features wie das Schraubgehäuse, das die Wartung deutlich vereinfacht, sowie ein An/Ausschalter, um eine ungewollte Entladung der Batterie zu verhindern – sehr nützlich, wenn das Fahrzeug längere Zeit steht.

Drei Netzwerksteckplätze bieten flexible Anschlussmöglichkeiten für Schnittstellen, die Verbindung der Batterien untereinander sowie das einfache Einspielen von BMS-Softwareupdates.
Das IP65-Wasserschutzgehäuse sorgt zudem für eine robuste und wetterfeste Lösung, ideal für den Einsatz im Fahrzeug.

Kurz gesagt: Die Kombination aus technischer Innovation, 5 Jahre Garantie, einfacher Wartung und ganz wichtig die ECE Genehmigung (E24 Prüfzeichen) haben mich überzeugt, dass diese Batterien die beste Wahl für meine Bedürfnisse sind.

Was war der Anlass für die Erweiterung:
Um die Stromversorgung in meinem Carado T447 (Baujahr 2018) für einen zukünftigen Kompressorkühlschrank zu optimieren, möchte ich meine bisherige Liontron 100 Ah LiFePO4-Batterie durch zwei Supervolt 150 Ah LiFePO4-Batterien ersetzen.
Ziel war es, die Kapazität zu erhöhen und eine zuverlässige Energiequelle für den Dauerbetrieb des Kühlschranks zu schaffen. Bis zu 400A konstante Entladung sind bei meiner Parallelschaltung möglich.

Vor der ersten Verwendung:
Die Batterie muss zunächst vollständig aufgeladen werden, bis die Einzelspannung der Zellen 3,6V erreicht hat. Dafür habe ich mein Victron Ladegerät benutzt, im Expertenmodus, mit 14,6V Ladespannung.

Vorbereitung des Aus-/Einbau:
Zunächst musste der Beifahrersitz ausgebaut werden. Danach habe ich die bestehende Batterie sorgfältig geprüft und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die alte Liontron Batterie wurde entfernt, die Kabel und Anschlüsse überprüft und gereinigt. Die Halterung des vorhandenen Victron Solarreglers musste umgebaut- und verlegt werden. Dann musste ich eine kleine Pause einlegen, weil ich noch Kabel und Installationsmaterial bestellen musste.

Materialien:

  • 2x Supervolt 150 Ah LiFePO4-Batterien
  • Kabel 50 mm² für die Hauptleitungen und zum Wechselrichter
  • Sicherungen und Sicherungsboxen
  • Montagematerial (Schrauben, Halterungen)
  • Isolationsmaterial, Siebdruckplatte (Solarregler) und Kabelbinder

 

Einbau:

  1. Positionierung:
    Die beiden Supervolt-Batterien wurden unter dem Beifahrersitz, auf der rechten Seite des Ducatos installiert, wo zuvor die Liontron-Batterie eingebaut war. Die Befestigung erfolgte mit den original Halterungen, um sicheren Halt bei Fahrbewegungen zu gewährleisten.
  2. Verkabelung:
    Die Batterien wurden parallelgeschaltet, um die Kapazität zu verdoppeln und den Entladestrom zu erhöhen. Die Plus- und Minuskabel wurden mit hochwertigen Kabelschuhen und Sicherungen verbunden.
    Die beiden Batterien haben einen Batterietrennschalter, um im Notfall oder im Winter, die Akkus spannungsfrei zu machen.
  3. Anschluss an das Bordnetz:
    Das Pluskabel wurde an Batterie 1 angeschlossen, das Minuskabel an Batterie 2, beide Batterien wurden untereinander verbunden mit dem 50 mm² Kabel.
    Zur Überwachung haben die beiden Supervolt Akkus jeweils ein Batteriemanagementsystem (BMS) integriert. So kann ich die Ladung, Entladung und den Zustand der Batterien zu überwachen.

Abschluss:
Alle Verbindungen wurden auf festen Sitz geprüft, Isolationsmaterial angebracht und die Batterieabdeckung wieder verschlossen. Dann konnte der Beifahrersitz wieder eingebaut werden.

Ergebnis:
Der Einbau verlief reibungslos, und die neuen 300 Ah Kapazität bieten nun ausreichend Energie für den Betrieb eines Kompressorkühlschranks sowie weiterer Verbraucher im Wohnbereich. Die parallele Anordnung sorgt für eine stabile Versorgung und eine längere Laufzeit.

Fazit:
Der Austausch der alten Liontron 100 Ah gegen zwei Supervolt 150 Ah LiFePO4-Batterien war eine sinnvolle Investition in die Energieversorgung meines Wohnmobils.
Die erhöhte Kapazität und die zuverlässige Technik ermöglichen nun einen komfortablen und unabhängigen Betrieb, insbesondere für den geplanten Kompressorkühlschrank.

Ich möchte auch meine durchweg positive Erfahrung mit dem Supervolt Kundendienst und technischen Service teilen. Von Anfang an habe ich die professionelle und freundliche Unterstützung sehr geschätzt. Das Team ist stets hilfsbereit, kompetent und schnell erreichbar, was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist.

Besonders beeindruckt hat mich die schnelle Reaktionszeit bei meinen Anfragen sowie die ausführlichen und verständlichen Antworten. Bei technischen Fragen oder Problemen wurde mir stets geduldig und lösungsorientiert weitergeholfen.

Es ist deutlich, dass bei Supervolt großer Wert auf Kundenzufriedenheit und Qualität gelegt wird.

Danke liebes Supervolt Team!